Historie
Alfa Romeo – stradale e corse

Die frühen Jahre

Das Unternehmen Alfa Romeo wurde 1910 in Mailand gegründet. Das Stammwerk von Alfa Romeo im Bezirk Portello von Mailand entstand 1906 als weiteres Automobilwerk des französischen Unternehmers Alexandre Darracq und Sitz seiner italienischen Niederlassung Società Anonima Italiana Darracq. Am 24. Juni 1910... änderten die Unternehmer aus der Lombardei die Firma der Gesellschaft in Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili (wörtlich übersetzt „Aktiengesellschaft Lombardische Automobilfabrik“) und wählten A.L.F.A. als ihre Kurzbezeichnung. Dieses Ereignis gilt heute als der offizielle Gründungszeitpunkt. Im selben Jahr brachte das Unternehmen mit dem Modell 24 HP die erste Konstruktion von Giuiseppe Merosi auf den Markt, am Kühlergrill den Markennamen Alfa. Sogleich stellte man sich dem Wettbewerb auch im Rennsport mit zwei Alfa 24 HP bei der Targa Florio im Mai 1911.

1913 entstand im Auftrag von Marco Ricotti eine aerodynamisch geformte Limousine namens Aerodinamica, gefertigt bei der Carrozzeria Castagna. Der Typ 40-60 wurde für den Conte Ricotti von Castagna mit einer geschlossenen, aerodynamischen Aluminium-Karosserie versehen. Anstatt der serienmäßigen 110 km/h schaffte der 40/60 HP Aerodinamica 139 km/h! Am 2. Dezember 1915 übernahm die Rüstungsgesellschaft Accomandita Ing. Nicola Romeo & Co unter Leitung des aus Neapel stammenden Ingenieurs Nicola Romeo aus der vorherigen Liquidation die Führung des Betriebs. Nach Kriegsende des Ersten Weltkrieges wurden dann ab 1919 im Werk Portello auch wieder zivile Fahrzeuge produziert. 1920 wurde der Name des neuen Eigentümers in den Markennamen aufgenommen: aus Alfa wurde Alfa Romeo.

Bei der Targa Florio 1923 schmückte das vierblättrige Kleeblatt erstmals einen Alfa. Alfas erster großer Rennerfolg. Zur Targa Florio 1923 trat Alfa Romeo mit vier Werksfahrern im RL – TF an – Antonio Ascari, Giuseppe Campari, Giulio Masetti und Ugo Sivocci. Der moralische Sieger des Rennens war sicherlich Antonio Ascari. Einige hundert Meter vor dem Ziel blieb das Auto liegen und sprang nicht mehr an. Die Mechaniker der Alfa-Box sprangen herbei und brachten das Auto zum Laufen. Das Auto überquerte die Ziellinie mit vier Männern an Bord. Die Kampfrichter signalisierten, dass eine solche Ankunft nicht zugelassen sei. Ascari steigt ins Auto, jagt zurück zur Kreuzung, startet erneut und bringt das Auto zum zweiten Mal ins Ziel, jedoch hinter dem glücklichen Markenkollegen Ugo Sivocci. Noch heute geht im Rennsport bei Alfa nichts ohne den Glücksbringer.

Der Alfa Romeo P1 war der erste nur für den Rennsport hergestellte Wagen des Automobilherstellers. Alfa Romeo gewann 1925 die erste „Marken-Weltmeisterschaft“ im Grand Prix-Sport. Mit dieser Meisterschaft verschönerte Alfa Romeo sein bekanntes Kreuz- und Schlangenlogo mit einem Lorbeerkranz.

Der Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport mit dem legendären Reihensechszylinder von Vittorio Jano gewann auf Anhieb die Mille Miglia im Jahr 1929 mit Giuseppe Campari. In der Austragung 1930 siegte der 6C erneut, als Tazio Nuvolari seinen Gegner Achille Varzi niederrang.

Le Mans 1931 wurde zu einem Duell der Alfa Romeo gegen die Mercedes-Benz. Am Ende siegte der private Alfa Romeo 8C, von Earl Howe und Tim Birkin gefahren, die mit 3017,654 km erstmals die 3000-km-Marke in der Gesamtdistanz übertrafen. Mit diesem Sieg sollte eine Erfolgsserie in Le Mans ihren Anfang nehmen.

Als das Alfa-Romeo-Stammwerk in Mailand 1933 in finanzielle Schwierigkeiten geriet, übernahm Enzo Ferrari die gesamten Rennaktivitäten von Alfa Romeo und ab 1935 fuhren die italienischen Spitzenpiloten für die Scuderia Ferrari. Beim damals wichtigsten Rennen, der Targa Florio, siegte Antonio Brivio auf dem P3. Dies war der erste Monoposto (1-Sitzer) von Alfa Romeo. Sie dominierten in den folgenden Jahren bei zahlreichen Grand-Prix-Rennen.

  • Der 6C 2500 Sport, der „Freccia d'Oro“ = Goldene Pfeil von Alfa Romeo, ist 1946 das erste Nachkriegsmodell der traditionsreichen Mailänder Automobilfabrik. Der Alfa Romeo Typ 159 – genannt Alfetta – wurde bereits 1937 als „Tipo 158“ konzipiert, ständig weiterentwickelt und nach tiefgreifenden Modifikationen letztmals 1951 als „Tipo 159“ in der zweiten Saison der Formel 1 eingesetzt, die er wie die erste, für Alfa Romeo entschied. Juan Manuel Fangio wurde 1951 Weltmeister. Giuseppe Farina, genannt Nino, wurde im Jahr 1950 mit der Alfetta erster Formel 1-Weltmeister.
  • Da in Arese bei Alfa Romeo am Ende der Saison das Geld für eine Neuentwicklung fehlte, zog man sich Ende der Saison 1951 bis zum Einsatz des (Tipo 177) 1979 vom Grand Prix-Rennsport zurück. Alfa Romeo Disco Volante - wegen der ungewöhnlichen Form erregte er im Jahr 1952 große Aufmerksamkeit. Seinen Namen erhielt er wegen der originellen zweisitzigen Karosserie, deren Entwurf von Orazio Satta Puliga, Entwicklungsleiter bei Alfa Romeo, zusammen mit dem Konstrukteur Carlo Chiti stammte und die dann bei der Firma Touring gebaut wurde. Das italienische Wort "Disco Volante" heißt auf Deutsch "Fliegende Untertasse".
  • Die Matta war ein allradgetriebener Geländewagen von Alfa Romeo. Der offizielle Name lautete 1900 M mit den beiden Versionen AR 51 für die militärische und AR 52 für die zivile Ausführung, wobei sich die beiden Modelle jedoch kaum unterschieden. Die Abkürzung AR stand nicht für Alfa Romeo, sondern für Autovetture da Ricognizione (deutsch: Spähwagen). Der Name Matta heißt auf Italienisch „die Irre“. Dieser Name wurde dem Wagen erst später vom Markt gegeben. Unter der Bezeichnung Alfa Romeo Berlinetta Aerodinamica Tecnica, kurz B.A.T., entstanden in den 1950er Jahren drei Fahrzeugstudien nach Entwürfen des italienischen Flugzeugkonstrukteurs und Fahrzeugdesigners Franco Scaglione in Kooperation mit dem Karosseriedesigner "Nuccio" Bertone, dem Sohn des Gründers der Karosseriebaufirma Bertone.
  • Bertone wurde beauftragt, eine Reihe ganz besonderer Konzeptfahrzeuge zu entwickeln, welche die Einflüsse von Luftwiderstand erforschen sollten. Die Fahrzeuge, die bei Autoschauen in den Jahren von 1953 bis 1955 zu bestaunen waren, wurden für Alfa Romeo auf Fahrgestellen des Alfa Romeo 1900 Super Sprint entwickelt, und sollten zu einem würdigen Nachfolger des legendären Alfa Romeo Disco Volante führen. Nach dem Abschied aus der Formel 1 (1951) entschied sich Alfa Romeo für eine Werks- Teilnahme an der 1953 neu geschaffenen Sportwagen-Weltmeisterschaft. Mit dem 6C 3000CM Sportwagen bestritt Alfa Romeo Top-Events wie die Mille Miglia und Le Mans. Die Karosserie wurde 1952 bei der Carrozzeria Colli, einem Karosseriebauer aus Mailand, im Stil der Disco Volante-Modelle aufgebaut.
  • Die Alfa Romeo 1900 Berlina wurde von Herbst 1950 bis Spätsommer 1959 hergestellt. Die von Orazio Satta Puliga konstruierte Stufenhecklimousine, die Basis für diverse Coupés und andere Varianten war, wurde im Oktober 1950 auf dem Automobilsalon in Paris vorgestellt. Sie war das erste neu entwickelte Modell des Unternehmens nach dem Zweiten Weltkrieg. Die viertürige Berlina wurde schnell beliebt bei gut verdienenden Familienvätern, die auch Motorsport betreiben oder so tun wollten. Aus dem Projekt 750 entstand unter Rudolf Hruska und Dr. Ing Orazio Satta Puliga die neue Giulietta-Baureihe. Beim Turiner Autosalon 1954 wurde zunächst das von Felice Boano entworfene und von Bertone gebaute Coupé Giulietta Sprint der Öffentlichkeit vorgestellt.
  • Ein Jahr später präsentierte man die viertürige Giulietta Berlina. Von ihren deutschsprachigen Besitzern wurden die Giulietta oft liebevoll „Julchen“ genannt. Alfa Romeo baute auch Kleintransporter. Der erste Romeo wurde als „Romeo 2“ von 1954 bis 1966 gebaut. Der US-Importeur von Alfa Romeo in den Vereinigte Staaten Max Hoffmann in New York , bat Alfa Romeo, eine Spider-Version des Alfa Romeo Giulietta Sprint zu produzieren und garantierte, 2.500 Einheiten in Nordamerika zu verkaufen, denn die Amerikaner waren sehr empfänglich für "offene" Versionen von Sportwagen. Die Turiner Karosseriebauer Bertone und Pininfarina bauten Prototypen als Vorschläge für die Zukunft eines "Giulietta Spider". Realisiert wurde der Spider von Pinin Farina. Die Vorstellung erfolgte bei der IAA Frankfurt im Herbst 1955.
  • Als Nachfolger des Typs 1900 von Alfa Romeo wurde auf dem Turiner Autosalon 1957 erstmals die 2000er Serie vorgestellt. Im Frühjahr 1960 wurde auf Basis der Berlina und des Spiders das zweitürige Coupé Sprint präsentiert, das bei der Firma Bertone hergestellt und vom damals noch jungen Giorgio Giugiaro entworfen wurde. Die technischen Daten der Fahrzeuge waren für die damalige Zeit sehr beachtenswert. Die 4-Zylinder Motoren (1975 cm³) verfügten über zwei obenliegende Nockenwellen und zwei Doppelvergaser. Die Alfa Romeo Giulia, Nachfolgerin der Giulietta, feierte 1962 ihr Marktdebüt. Die neue Alfa-Generation (Baureihe 105) setzte für damalige Verhältnisse Maßstäbe: Sie überzeugte durch fortschrittliches Design (im Zeitalter der Heckflossen), gute Fahrleistungen und hohe Sicherheitsstandards.
  • Die Giulia TI Super (90 kg leichter als die Giulia TI) wurde als Homologationsmodell für den Motorsport genau 501 Mal gebaut. Die Rennabteilung Autodelta setzte die Giulia bei Tourenwagenrennen ein. Zagato arbeitete eng mit Alfa Romeo zusammen. Für Alfa Romeo waren Elio und Ugo Zagato ideale Partner, denn ihre Konstruktionen erwiesen sich als sehr erfolgreich im Rennsport. Sie folgten getreu der Devise, dass ein Sportwagen zuverlässig sein musste, und ein niedriges Gewicht sowie einen geringen Luftwiderstand aufzuweisen hatte. Die Giulia TZ von 1963 war die perfekte Umsetzung dieser Maxime.
  • Der Alfa Romeo Mille ist ein Acht-Tonnen-Frontlenker-Lkw, der von Alfa Romeo zwischen 1958 und 1964 hergestellt wurde. Es war das letzte schwere Nutzfahrzeug von Alfa Romeo. Die erste Generation des „Bertone“-Coupés von Alfa Romeo wurde im Jahr 1963 unter dem Modellnamen Giulia Sprint GT offiziell eingeführt. Das zweitürige Coupé auf der Giulia- Plattform debütierte im September 1963 auf der Frankfurter IAA. Die Karosserie des Giulia GT entstand im Turiner Studio von Bertone; verantwortlich war dessen Designchef Giorgio Giugiaro. Besondere Designmerkmale waren ein Absatz in der Fronthaube und die innen liegenden Scheinwerfer; das Modell mit der "Kantenhaube".
  • Als sportliche Variante folgte 1965 der GTA. Das Kürzel GTA steht für Gran Turismo Alleggerita. Alleggerita bedeutet „Erleichtert“. Gleich zu Beginn erwiesen sich die GTA im Motorsport als überlegen. Als der Spider im Jahre 1966 vorgestellt wurde, war die Meinung der Öffentlichkeit gespalten. Die Arbeiter am Band gaben ihm den Spitznamen Osso di Sepia (Rückenschale des Tintenfischs) in Anspielung auf die Form des Hecks. Im Rahmen eines Preisausschreibens - mit einem neuen Spider als Hauptgewinn - sollte schließlich ein Name für den Wagen ermittelt werden. Letzten Endes setzte sich Duetto durch. Im Film „Die Reifeprüfung“ von 1967 hatte der Spider einen medienwirksamen Auftritt.
  • Marcello Gandini entwarf 1968 für Bertone den Carabo, ein keilförmiges Coupé mit Flügeltüren. Es gab außer dieser Designstudie dann noch weitere auf dem Rennsportwagen 33 basierte Konzepte; von Pininfarina zuerst den P33 Roadster, dann ein von Leonardo Fioravanti entworfenes 33 Coupé und die 1971 beim Autosalon Brüssel gezeigte offene, keilförmig gestaltete Studie 33 Cuneo. Das von Giorgio Giugiaro gegründete Unternehmen Italdesign stellte auf dem Turiner Autosalon im November 1969 den Ital Design Iguana vor. Der auf dem Genfer Salon 1976 von Bertone vorgestellte Alfa Romeo Navajo war die letzte Designstudie auf Basis des Rennsport-Chassis. Auch Zagato entfaltete seine Kunst an einem kleinen Coupé. Der Alfa Romeo Junior Zagato war ein zweitüriges Fließheck-Sportcoupé, das von 1969 bis 1975 produziert worden ist.
  • Der Entwurf des Fahrzeugs stammte vom Entwicklungsleiter Ercole Spada. Er zeichnete eine Karosserie mit kurzen Überhängen, einer keilförmigen Silhouette und einer deutlichen Abrisskante am Heck. Hergestellt wurde die Karosserie bei Zagato, dort erfolgte auch die Endmontage. Die Technik stammte im Wesentlichen von der Alfa Romeo Giulia. Als Designstudie von Marcello Gandini (Chefdesigner bei Bertone) wurde der Montreal 1967 auf der Weltausstellung Expo 67 in Montreal erstmals vorgestellt. Das äußere Erscheinungsbild fand sofort das Interesse der Fachwelt, sodass man sich für eine Serienherstellung entschied. Der erstmals bei Alfa Romeo in einem Serienfahrzeug verwendete Achtzylindermotor mit vier obenliegenden Nockenwellen und mechanischer Spica-Saugrohreinspritzung stammte von dem im Rennsport eingesetzten Alfa Romeo Tipo 33 ab. Drei Jahre nach der ersten Vorstellung des Prototyps in Montreal feierte der Sportwagen eine erneute Premiere am Genfer Automobilsalon.
  • Mitte der 60er-Jahre galten die Langstreckenrennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft als „Königsklasse“ im Motorsport, die Targa Florio, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans und die 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring. Zur Steigerung des sportlichen Images von Alfa Romeo erschien 1967 erstmals der Alfa Romeo Tipo 33. Es war ein nur für den Rennsport entwickelter Wagen mit Gitterrohrrahmen und Mittelmotor. Die erste Version des 33/2 mit 2,0-Liter-V8-Maschinen hatte einen Luftansaugschnorchel über den Zylinderköpfen und wurde deswegen "Periscopa" genannt. Mit dem Alfa Romeo Tipo 33 Stradale wurde 1967 reinrassige Renntechnik aufregend verpackt.
  • In der Saison 1968 gab dann einen 2,5 Liter Motor und je nach Rennstrecke eine Kurz- oder Langheckversion. Im Frühjahr 1969 erschien als Ergänzung zum 33/2 der Tipo 33/3 mit 3,0-Liter-Maschine. Mit dem auf drei Liter Hubraum vergrößerten T33/3 mischte Alfa Romeo ab 1969 ernsthaft in der Marken-Weltmeisterschaft mit. Im Jahr 1971 konnte man gegen Porsche und Ferrari drei Saisonsiege feiern, mit dem krönenden Erfolg bei der Targa Florio mit den Piloten Nino Vaccarella und Toine Hezemans. Mit dem 33TT12 gewann Alfa Romeo, repräsentiert durch das deutsche Willi Kauhsen Racing Team, 1975 die Sportwagen-Weltmeisterschaft.
  • Mit dem Erscheinen des Bertone 1750 GT Veloce wurde bei der Tourenwagen- Europameisterschaft unter der Bezeichnung GTAm in der Rennsportversion die vergrößerte 2,0-Liter-Maschine eingesetzt. Für den GTAm wurde die Bezeichnung des Straßenfahrzeugs mit der Bezeichnung 1750 verwendet, allerdings erhielt er stets einen Zweilitermotor, wofür auch das "m = maggiorata (vergrößert)" in der Typbezeichnung steht. Beim Eröffnungsrennen 1970 in Monza holte Hezemanns mit dem GTAm gleich den ersten Sieg, drei weitere in Budapest, Brno und Jarama folgten. Hezemans wurde damit Europameister. 1972 und 1973 wurde der GTAm von den starken Ford und BMW überflügelt. Den Markentitel holte zumindest 1972 nochmal der GTAJ mit Siegen in der kleinen Klasse, 1973 fiel die 1300er- Kategorie weg. Der Alfasud war ein Fahrzeug der Kompaktklasse, das von der Firma Alfa Romeo zwischen Frühjahr 1972 und Mitte 1983 hergestellt wurde. Es wurde im November 1971 auf dem Turiner Autosalon erstmals dem Publikum vorgestellt.
  • Die Herstellung im Alfa-Romeo-Werk in Pomigliano d'Arco im Süden Italiens war Taufpate für den Namen „Alfasud“. Das Design stammt von Giorgio Giugiaro, der eigens für dieses Projekt sein Unternehmen Italdesign gründete. Der Alfasud war der erste Wagen von Alfa Romeo mit Frontantrieb und hatte einen längs eingebauten wassergekühlten vierzylindrigen Boxermotor. Die Qualität des Alfasud entsprach nicht seiner fortschrittlichen technischen Konzeption, daher der damalige Spruch: “Die rosten schon im Katalog”. 1973 stellte Alfa Romeo dem Alfasud den sportlichen und nur zweitürig erhältlichen Alfasud ti zur Seite, der mit 68 PS und allerhand sportlichem Zubehör wie Spoilern, Drehzahlmesser usw. glänzen konnte.
  • Die 1972 gezeigte Alfetta war oberhalb der Alfa Romeo Giulia angesiedelt. Der Name entstammte dem Formel-1-Rennwagen Alfetta Typ 159. Der Grund für die Namensgleichheit war die beiden Fahrzeugtypen gemeinsame Transaxle-Bauweise des Antriebsstrangs. Das Design stammte von Bertone. Dies wurde aber, da Alfa-Präsident Giuseppe Luraghi gerade mit Bertone Ärger hatte, nie publik gemacht, ganz im Gegenteil: Die allererste Version der Alfetta war mit einem „Centro Stile Alfa Romeo“-Emblem versehen. Diese „Ur“-Alfetta wurde von März 1972 bis Juli 1974 gebaut.
  • Die Alfa Romeo Giulietta (Typ 116) wurde im Herbst 1977 als Nachfolgerin der Alfa Romeo Giulia vorgestellt. Mitte der Siebziger präsentierte Alfa Romeo zwei formschöne Coupés. Der Alfetta GTV 2000 basierte auf der im Radstand um elf Zentimeter verkürzten Plattform der Alfetta- Limousine und wurde Anfang 1974 eingeführt. Ihre eigenständige Karosserie war von Giorgio Giugiaro entworfen worden. Der Alfasud Sprint erschien im September 1976 auf Alfasud-Basis.
  • 1976 kehrte Alfa Romeo als Motorenlieferant mit Brabham in die Formel 1 zurück. Die Rückkehr vollzog Alfa Romeo mit dem von Carlo Chiti konstruierten Triebwerk Tipo 115-12. Der Zwölfzylindermotor hatte einen Bankwinkel von 180 Grad und war eine Abwandlung einer Konstruktion, die bereits 1973 im Tipo 33TT12 eingeführt worden war und bei Sportwagenrennen Erfolge erzielt hatte. Die Ergebnisse des Jahres 1975 zeigten, dass der Motor sehr zuverlässig war und rund 500 PS liefern konnte. Der Motor wurde von 1976 bis ins Frühjahr 1979 exklusiv vom britischen Team Brabham eingesetzt. Dessen Teamchef Bernie Ecclestone entschied sich vor allem aus wirtschaftlichen Gründen für den Alfa-Motor.
  • Das beste Ergebnis des Jahres 1976 war ein dritter Rang für Carlos Pace beim Grand Prix von Frankreich. 1978 erzielte der zu Brabham gewechselte Niki Lauda zwei Podestplätze. Die Dominanz der von Lotus entwickelten „Ground-Effect-Cars“ in der Formel-1-Saison 1978 war dann überwältigend. Mit dem „Staubsauger“ konterte der Konstrukteur Gordon Murray. Wie beim Chaparral der 70er wurde mit Ventilatoren Anpressdruck erzeugt. Nach dem Sieg in Schweden wurde das System verboten.
  • Ab 1979 engagierte sich Alfa Romeo mit eigenen Monoposto-Rennwagen im Formel-1- Sport. Zunächst wurde der Rennbetrieb von Alfa Romeos Motorsportabteilung Autodelta organisiert. Der 177 war bei seinem ersten Einsatz allerdings bereits technisch veraltet und hatte so keine Zukunft. 1980 war die erste vollständige Saison des Alfa-Werksteams, das nun mit Marlboro als Hauptsponsor antrat. Das Team meldete zwei Fahrzeuge vom Typ 179. Um die Erfolgschancen nach dem Antritt unter eigenem Namen als „Marlboro Team Alfa Romeo“ zu erhöhen, hatte der italienische Hersteller Mitte 1981 den französischen Konstrukteur Gerard Ducarouge verpflichtet. Das neue, von Alfa Romeo entwickelte Formel- 1-Auto, das angelehnt an das Entwicklungsjahr 1982 als „182“ bezeichnet wurde, hatte ein Monocoque aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff.
  • Ab 1983 übergab das Unternehmen die Verantwortung für den Formel-1-Einsatz an Euroracing. Ab 1984 war Benetton Hauptsponsor, woraufhin die Fahrzeuge weitgehend grün lackiert wurden. Mit Ablauf der Saison 1985 zog sich Alfa Romeo werksseitig aus dem Formel-1-Sport zurück. Im Sommer 1983 wurde der Spider 2000Veloce Aerodinamica vorgestellt, der – ganz im Stil der 1980er Jahre – einen üppigen Front- und Heckspoiler bekam. Auch diesmal fand die Öffentlichkeit wieder einen Kosenamen für das Modell: „Gummilippe“. Der Alfa 90 ersetzte ab Oktober 1984 die bereits seit März 1972 gebaute Alfetta. Wie die Alfetta verfügte auch der Alfa 90 über einen Transaxle-Antrieb mit Fünfganggetriebe. Die kantige Karosserie wurde von Bertone gezeichnet.
  • Der Alfa 75 wurde als Nachfolger der Giulietta im Mai 1985 eingeführt. Die Bezeichnung nimmt Bezug auf das 75-jährige Jubiläum, das die Marke Alfa Romeo 1985 beging. Da Alfa Romeo 1986 von Fiat übernommen wurde und der 75 der letzte Alfa mit Heckantrieb und mit der charakteristischen Transaxle-Technik war, sprechen viele Alfisti davon, dass er der letzte echte Alfa war. Im Juni 1983 erschien mit dem Alfa Romeo 33 der Nachfolger des Alfasud als fünftürige Limousine mit Schrägheck. Der Alfa Romeo 164 wurde gemeinsam mit dem Saab 9000, Lancia Thema und dem Fiat Croma entwickelt (Projekt Tipo 4). Mit ihnen teilt er sich die Bodengruppe.
  • Das Design der vollverzinkten Karosserie des 164 stammt von Pininfarina. Der 164 war der erste größere Alfa Romeo, der über einen Frontantrieb verfügte. Alfa Romeo präsentierte sein Modell 164 auf der IAA Frankfurt im Spätsommer 1987. Den 164er gab es mit Drei-Liter-V-6 Motor ("Arese-V6"), der aus dem 1979 erschienenen Alfa 6 übernommen wurde. Alfa Romeo und seine Rennabteilung Alfa Corse setzte den 75 Turbo Gruppe A in der World Touring Car Championship in der Saison 1987 ein. Am Steuer waren prominente Rennfahrer; Nicola Larini, Gabriele Tarquini, Alessandro Nannini, Jacques Laffite, Giorgio Francia, Paolo Barilla, Jean-Louis Schlesser und Michael Andretti.
  • Alfa Romeo entwickelte im Jahr 1988 gemeinsam mit dem britischen Rennstall Motor Racing Developments den 164 Procar Silhouette, einen Prototyp für die ProCar-Serie, deren Wiederbelebung für 1989 geplant war. Das Fahrzeug bestand aus einem Fahrwerk, das Formel-1-Technologie verwendete; als Antrieb diente der 3,5 Liter großer Zehnzylindermotor. Die Karosserie bestand aus Kunststoff. Chassis und Karosserie entstanden als Aluminium-Nomex-Honeycomb Monocoque in Verbindung mit Kevlar und Kohlefaser. Kein anderer Hersteller war damals bereit, das hohe Kosten- und Entwicklungsrisiko eines solchen Autos auf sich zu nehmen. Daher starb die ProCar-Serie, noch bevor sie wirklich geboren wurde.
  • Der 75 Turbo IMSA wurde beim Girod'Italia 1988 and 1989 eingesetzt. Die Veranstaltung war halb Rundstrecke, halb Rallye-Piste. In beiden Jahren gewann der Alfa den Giro d´Italia. Von 1989 bis 1993 bot Alfa Romeo die letzte Version des klassischen Spider 2.0 an – die Serie 4. Mit dem Alfa Romeo ES 30 zeigte man wieder einen reinrassigen Sportwagen als Coupé (SZ) und als Roadster (RZ) in limitierter Stückzahl zwischen Frühjahr 1989 und Ende 1993. Die Bezeichnung ES 30 leitet sich von dem Begriff Experimental Sportscar, 3,0 Litre ab. Das Fahrzeug ließ die traditionsreiche Verbindung von Alfa Romeo und der Carrozzeria Zagato wieder aufleben.
  • Alfa Romeo hatte 1990 als weiterer Hersteller ein Gruppe-C-Fahrzeug entwickelt. Dieses erlebte jedoch keine Renneinsätze mehr. Der Alfa Romeo SE 048 SP wurde zum Einsatz in der Sportwagenweltmeisterschaft in Zusammenarbeit mit Abarth von Alfa Corse geplant. Das Chassis kam von Dallara aus dem Gruppe- C-Lancia LC 2. Der Motor wurde im Zusammenhang der Entwicklung des Alfa Romeo 164 als Silhouettecar entwickelt. Der Prototyp wurde 2010 beim Festival of Speed in Goodwood erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt und steht heute im Museo Alfa Romeo in Arese Alfa Romeo engagierte sich mit dem 155 GTA wieder im Tourenwagensport. Ab 1993 gab es dort eine 2-Klassen-Gesellschaft.
  • In der Klasse 1 waren freizügige Modifikationen an Motor, Chassis und Aerodynamik erlaubt. Die Klasse 2 ersetzte die Gruppe A. Es gab in dieser Kategorie bereits viele nationale Meisterschaften, die die gleichen Regeln anwendeten; so fand 1993 erstmals der FIA Touring Car World Cup statt, bei dem in einem Finallauf die schnellsten FIA class 2 Fahrer den Weltmeistertitel ausfuhren. So kamen die führenden Piloten aus Frankreich; Italien, England, Belgien, Deutschland und sogar Australien und Südafrika zusammen. Es war ein erstklassiges Starterfeld mit den Marken Alfa Romeo, Audi, BMW, Ford, Peugeot, Renault, Mazda, Nissan, Opel / Vauxhall und Toyota.
  • Im Jahr 1993 wurde die „Klasse 1“ eingeführt. Als Eckdaten wurde festgesetzt, dass alle eingesetzten Wagen maximal einen 2,5-Liter-Motor mit sechs Zylindern nutzen dürfen. Auf dieser Basis durften Motor, Chassis und Aerodynamik umfangreich modifiziert werden. Die Neueinsteiger Alfa Romeo mit dem 155 V6 Ti holten im Debütjahr souverän den Titel. Nicola Larini wurde Champion. Auf dem Genfer Auto-Salon im März 1994 wurde ein komplett neuer Spider zusammen mit dem 2+2-sitzigen Coupé Alfa Romeo GTV (GTV steht für Gran Turismo Veloce) vorgestellt. Nach 27 Produktionsjahren der „Ur-Version“ kam dieser vollkommen neu entwickelte Spider auf den Markt. Der Unterschied zum Vorgänger war deutlich, insbesondere die ausgeprägte Keilform und der Frontantrieb.
  • Der Karosserieentwurf des 145 geht auf Ermanno Cressoni zurück, den langjährigen Alfa- Romeo-Designchef, der nach der Übernahme von Alfa durch Fiat dort Leiter des Centro Stile geworden war. Cressoni konnte beim 145 endlich einen lang gehegten Herzenswunsch umsetzen und ein Fahrzeug mit einer Stufe in der Unterkante des Türfensters entwerfen. Der Alfa Romeo Nuvola ist ein Konzeptfahrzeug vom Design Studio Centro Stile. Der Nuvola wurde beim Pariser Autosalon 1996 präsentiert. Benannt wurde das Modell nach dem berühmtesten Alfa Romeo-Rennfahrer, Tazio Nuvolari.
  • Der Alfa 156 gilt als Schlüsselmodell zum wieder erstarkten Markterfolg von Alfa Romeo, nachdem die Marke nach der Übernahme durch Fiat 1986 mit den neuen Modellen zunächst stagnierte. Bereits zwei Jahre nach der Markteinführung machte der 156 über fünfzig Prozent der gesamten Alfa-Produktion aus. Verantwortlich für das Design war Walter Maria de Silva. Der Alfa Romeo Scighera ist ein Prototyp aus dem Jahre 1997 von Italdesign, von denen sowohl die Konstruktion als auch das futuristische Design stammt.
  • Mit dem Alfa 147 gab es wieder einen PKW in der Kompaktklasse. Das Karosseriedesign wurde auch von Walter Maria de Silva entworfen. Beginnend mit der Saison 2002 wurde der Alfa 147 in Markenpokalrennen eingesetzt. Im Jahr 2002 hat Italdesign Giugiaro das Coupé Brera auf dem Genfer Auto-Salon als Studie vorgestellt. Brera ist der Name eines Stadtviertels in Mailand, in dem sich unter anderem das Kunstmuseum Pinacoteca di Brera befindet. Das Konzeptfahrzeug besaß einen V 8-Motor von Maserati.
  • Im Jahr 2000 wurde die italienische Superturismo Meisterschaft zur Europameisterschaft für Tourenwagen aufgewertet. Im Jahr 2002 entwickelte sich daraus das brandneue FIA European Touring Car Championship, mit Super-2000-Regeln, von Alfa Romeo und BMW dominiert. Fabrizio Giovanardi, der in seiner italienischen Heimat "Piedone" - zu Deutsch Bleifuß - genannt wird, holte für Alfa die Meisterschaft. 2003 ging der Titel an Gabriele Tarquini, ebenfalls auf dem Alfa Romeo 156 GTA.
  • Gillet ist ein belgischer Autohersteller aus Gembloux, der von dem ehemaligen Rennfahrer Tony Gillet gegründet wurde. Das Unternehmen produzierte unter anderem das Vertigo Sport Coupé mit einem V6-Motor von Alfa Romeo. Gillet war auch im Motorsport mit einer Rennversion aktiv, dem „Gillet Vertigo Streiff“. Der Alfa Romeo 8C Competizione ist eine Reminiszenz an den Alfa Romeo 8C der 1930er Jahre, der Name weist auf den Achtzylindermotor hin, der als Antrieb dient. Der Karosserieentwurf stammt von Wolfgang Egger, seinerzeit Leiter des Centro Stile, und nimmt die Linienführung der Alfa Romeo TZ aus den 1960er Jahren wieder auf. Der Wagen wurde im Jahr 2003 auf der IAA in Frankfurt am Main als Prototyp vorgestellt.
  • Im Jahr 2005 wurde beim Concours d'Elegance von Pebble Beach auch eine offene Spider-Version gezeigt. Seine technische Basis stammt vom Maserati Coupé ab. Der V8-Motor von Ferrari hat im 8C jedoch mehr Hubraum und Leistung. Im Jahr 2004 präsentierte Alfa Romeo das Sportcoupé GT 3.2 V 6 Sprint. Das Außendesign ist in Zusammenarbeit mit dem italienischen Automobil-Designer Bertone entstanden. Wie bei Alfa Romeo typisch, dominiert der Kühlergrill, das Scudetto, optisch die Frontansicht. Der Sprint war eine der letzten Arbeiten von Bertone.
  • Den 159 präsentierte Alfa zusammen mit der Serienversion des Brera. Das Design des Wagens stammt von Giugiaro und wurde zusammen mit dem Centro Stile Alfa Romeo entwickelt. Der große Sechszylinder-Benziner stammt von der australischen GM-Tochter Holden, wurde aber von Alfa Romeo überarbeitet. Die Alfa Romeo Diva ist ein Concept-Car und wurde erstmals auf dem Genfer Autosalon 2006 gezeigt. Das Auto wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Centro Stile Alfa Romeo, dem Forschungszentrum Elasis der Fiat Group und der Espera-Designschule unter der Leitung von Franco Sbarro entwickelt. Das Design des Autos geht auf den Alfa Romeo 33 Stradale zurück.
  • Der Alfa Romeo MiTo auf Basis des Fiat Grande Punto wurde im Frühjahr 2008 der Presse vorgestellt. Der Name MiTo setzt sich aus den Abkürzungen der Städte Mailand und Turin auf Kraftfahrzeugkennzeichen zusammen. Für den Nachfolger des Alfa Romeo 147 hat das Unternehmen den geschichtsträchtigen Namen Alfa Romeo Giulietta reaktiviert.
  • Mit dem Alfa Romeo TZ3 Corsa gratuliert die italienische Designschmiede Zagato dem Autobauer Alfa Romeo zum 100. Geburtstag. Präsentiert wurde das Zagato-Unikat im April auf dem 22. Concours d' Elegance an der Villa D'Este. Auf dem Genfer Autosalon 2010 präsentiert Pininfarina die Studie Alfa Romeo "2uettottanta". Mit dem Sportwagen feiert der Designer das 80. Firmenjubiläum und erinnert sogleich an die frühen Spider Modelle. Der 4C wurde im März 2011 auf dem Genfer Auto-Salon als Konzeptstudie vorgestellt. Das Fahrgestell des 4C konstruierte das Unternehmen Dallara.
  • Es besteht aus einem Monocoque aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, das 65 kg wiegt. Im März 2013 zeigte Alfa Romeo auf dem Genfer Auto-Salon die Serienversion des 4C. Das Fahrzeug wurde in Handarbeit von Maserati in Modena montiert. Im Jahr 2015 folgte noch der Spider, 2019 lief die Produktion aus. Seit Jahrzehnten steht Zagato für besonders sehenswerte Alfa-Kreationen. Im Jahr 2011 entstand ein neues Werk aus italienischer Feder: der Alfa TZ3 Stradale. Unter der Hülle steckte US-Technik, es wurde eine Kohlefaser-Karosserie auf die Plattform und Mechanik der Dodge Viper ACR gesetzt. Das war zwar nicht ganz stilecht, aber dafür bringt der Zehnzylinder 600 PS Leistung.
  • Der italienische Karosserieschneider Carrozzeria Touring Superleggera brachte zum 60. Geburtstag des Alfa Romeo Disco Volante eine Neuauflage der "fliegenden Untertasse" zum Autosalon Genf 2012 mit. Die neue Giulia von Alfa Romeo ist 2016 in Mailand enthüllt worden - und muss die ganze Marke retten. So richtig ladylike sieht sie nicht aus, die Giulia. Eher kräftig und aggressiv - immerhin trägt sie ein rotes Kleid. Pünktlich zum 105. Geburtstag der Marke wurde im neuen Alfisti-Mekka in Arese das Tuch vom Vorführobjekt gezogen. Stolz trägt die frischgebackene First Lady ein grünes Kleeblatt auf der Backe und das verheißt in diesem Fall beeindruckende 510 PS im Top-Modell. Der Alfa Romeo Stelvio ist das erste SUV der Marke – und der zweite Schritt von Alfas Neuerfindung nach dem Mittelklassemodell Giulia. Der Name Stelvio ist von der Passstraße in den italienischen Alpen abgeleitet.
  • Der Alfa Romeo Racing C38 ist der Formel-1-Rennwagen von Alfa Romeo Racing für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2019. Er ist der 27. Formel-1-Wagen von Sauber und der Erste, der unter der Bezeichnung Alfa Romeo Racing gemeldet ist. Da es sich bei der Umbenennung des Teams um ein reines Titelsponsoring handelt, wird bei der Bezeichnung des Wagens die bisherige Nomenklatur fortgeführt. Alfa Romeo Racing tritt in der Saison 2019 mit der Fahrerpaarung Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi an. Alfa Romeo präsentiert die Giulia als GTA und GTAm. Das bedeutet: Weniger Kilos und mehr PS als in der Basis-Variante Quadrifoglio. Alfa Romeo feiert 2020 sein 110-jähriges Jubiläum und beschenkt die Kunden mit gleich zwei Sondermodellen der Giulia.

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